Thematisch beziehen sich die Bilder überwiegend auf Figuren und Portraits, die in Beziehung zueinander stehen.
Im Alltag nehmen wir die Menschen, die uns täglich begegnen, kaum wahr. Sie bleiben für uns meist anonym. In den gezeigten figurativen Arbeiten treten die Menschen aus dieser Anonymität heraus und erhalten ein Eigenleben mit unterschiedlichen Befindlichkeiten. Bei längerem Hinsehen erkennt der Betrachter unter der Oberfläche etwas Geheimnisvolles. Die dargestellten miteinander kommunizierenden Figuren tragen oft etwas subjektiv Bedeutendes in sich.
Häufig kann der Betrachter nicht genau festlegen, ob es sich um zwei Gesichter handelt, sich zwei Menschen einander zuwenden oder ob es sich um eine Person handelt, im Dialog mit sich selbst – ein Hinterfragen des eigenen Handelns oder eingefahrener Strukturen.